Geschichte
Die Entstehungsgeschichte des Krankenhauses
begann mit einer Schenkung von zwei Grundstücken im
Jahre 1895. Mit dieser Schenkung war die Auflage verbunden,
ein Krankenhaus einzurichten. Nach einer Planungs- und Bauzeit
von 7 Jahren wurde das Städtische Krankenhaus mit 37
Krankenbetten 1902 in Betrieb genommen. Durch den großen
Zuspruch der Bevölkerung wurde das alte Haus bald zu
klein, so dass im Jahre 1933 Erweiterungs- und Umbauarbeiten
durchgeführt wurden. 1954 wurde das Krankenhaus durch
eine zusätzliche Anmietung des "Haus Becker" auf
80 Betten erweitert.
Der Kreistag beschloss im Jahre 1962, das ehemalige Städtische
Krankenhaus durch einen Neubau als Kreiskrankenhaus mit 210
Betten neu zu errichten. Dieses Haus ging am 21.4.1969 unter
der Trägerschaft des Landkreises Altenkirchen in Betrieb
und erhielt 1982 den Namen Lukas-Krankenhaus.
Im Jahre 1998 kam es zu einem Zusammenschluss der beiden
Kreiskrankenhäuser Lukas-Krankenhaus Altenkirchen und
Elisabeth-Krankenhaus Kirchen mit dem Namen Krankenhäuser
des Kreises Altenkirchen GmbH. Die Geschäftsführung übernahm
eine Managementgesellschaft. Im Jahre 2002 beschloss der
Kreistag des Landkreises Altenkirchen vor dem Hintergrund
zunehmend restriktiver werdender Finanzierungsmöglichkeiten
im öffentlichen Gesundheitswesen und der Finanzlage
der kommunalen Haushalte, die beiden Kreiskrankenhäuser
im Rahmen eines freihändigen Bieterwettbewerbs vollständig
an einen Investor zu veräußern. Am 01. Januar
2004 erfolgte dann die Übernahme der Trägerschaft
durch die DRK Trägergesellschaft Süd-West mbH. Das Lukas-Krankenhaus Altenkirchen, das DRK Krankenhaus Hachenburg und das Elisabeth-Krankenhaus Kirchen wurden zum "DRK Klinikum Westerwald" zusammengeführt, einem Krankenhausverbund mit einem gemeinsamen Versorgungsauftrag. Das Klinikum mit seinen drei Standorten wurde im Landeskrankenhausplan von Rheinland-Pfalz als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung mit 670 Betten ausgewiesen. Mit Wirkung 01. Januar 2010 löste das Gesundheitsministerium in Mainz als zuständige Planungsbehörde diesen Krankenhausverbund zwischen dem Krankenhaus in Kirchen einerseits und dem Verbundkrankenhaus Altenkirchen/Hachenburg andererseits wieder auf. Die Kliniken firmieren künftig als "DRK Krankenhaus Altenkirchen-Hachenburg" und "DRK Krankenhaus Kirchen" als zwei eigenständige Einrichtungen.
Das Krankenhaus in Altenkirchen bietet jährlich über
18.000 Patienten eine ganzheitliche ambulante und stationäre
Versorgung an.
Im Sinne unserer krankenhausübergreifenden vernetzten
Strukturen arbeiten die im Krankenhaus Altenkirchen ansässige
Dependance einer radiologischen Facharztpraxis und die medizinischen
Abteilungen des Hauses in enger Kooperation zusammen. Darüber
hinaus führt eine ortsansässige Dialyse-Praxis
anfallende stationäre Dialysebehandlungen im Krankenhaus
durch.
Im Oktober 2004 wurde ein eigenständiger Bereich für
ambulante Operationen, Chemo- und Schmerztherapie in Betrieb
genommen. Dort können sich die Patienten einer ambulanten
Behandlung unterziehen und im Verlauf des Tages wieder nach
Hause entlassen werden. Die Betreuung erfolgt durch qualifiziertes ärztliches
und pflegerisches Fachpersonal.
Als zusätzliche Disziplin wird im 2. Halbjahr 2006
eine Institutsambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie
eingerichtet und ab Januar 2007 eine psychiatrische Tagesklinik
für Kinder und Jugendliche mit 20 Plätzen angeboten.
Seit Ende Januar 2006 liegt auch ein Versorgungsauftrag für
die stationäre Kinder- und Jugendpsychiatrie vor (Inbetriebnahme
2008).
In verschiedenen Bauabschnitten erfolgt ab 2007 die Sanierung
des gesamten Bettenhauses. |